WhatsApp ist die weltweit führende Messaging-App, der Milliarden von Menschen rund um den Globus vertrauen, um Nachrichten zu senden und zu empfangen. Aber ist WhatsApp sicher, um private Fotos zu senden? Oder gibt es bessere Möglichkeiten, Fotos online privat zu teilen? Finden wir es heraus.

Ist WhatsApp sicher vor Hackern?

WhatsApp hat seine Privatsphäre-Protokolle so eingerichtet, dass es vor Angreifern von außen geschützt ist, die versuchen könnten, deine Nachrichten abzufangen oder deine privaten Daten und Bilder zu stehlen. Es verwendet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die deine Nachrichten auf deinem Gerät verschlüsselt, bis sie auf dem Telefon deines Empfängers ankommen.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist ein mächtiges Werkzeug – wir nutzen sie selbst in allen Proton-Apps. WhatsApp verwendet das Open-Source-Signal-Protokoll(neues Fenster), das von vielen anderen Messaging-Apps genutzt wird und in zahlreichen(neues Fenster) Studien(neues Fenster) als sicher eingestuft wurde. Auf den ersten Blick sollte WhatsApp sicher sein, um private Bilder zu senden. Verschlüsselung ist jedoch nicht alles.

WhatsApp und Privatsphäre

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schützt den Inhalt deiner Nachrichten, sei es ein privates Foto oder ein kurzer Text, sodass niemand – nicht einmal WhatsApp – sie sehen kann. Wenn du jedoch eine Nachricht sendest, erzeugst du alle möglichen Daten, die über den bloßen Inhalt deiner Texte hinausgehen, wie zum Beispiel die für die Zustellung der Nachricht erforderlichen Informationen.

Diese als Metadaten bezeichneten Informationen umfassen das Gerät, das du zum Senden der Nachricht verwendest, an welches Konto sie geht, wann du zuletzt online warst und weitere potenziell aufschlussreiche Datenpunkte (weitere Details hier(neues Fenster)). Diese Protokolle sind notwendig, um sicherzustellen, dass eine Nachricht korrekt zugestellt wird, und sie helfen WhatsApp, den Datenverkehr zu analysieren und potenzielle Probleme zu erkennen. Das Problem liegt darin, mit wem sie geteilt werden.

Probleme mit dem Mutterkonzern

WhatsApp hat zwar als kleines, eigenständiges Unternehmen angefangen, wurde aber 2016 von Facebook (heute Meta) gekauft. Infolgedessen teilt WhatsApp die Metadaten deiner Nachrichten mit seiner Muttergesellschaft – ein Thema, das wir in unserem Artikel über die Datenschutzerklärung von WhatsApp ausführlich behandeln.

Die Kurzfassung ist, dass Facebook einen Großteil deiner WhatsApp-Aktivitäten nutzt – wenn auch nicht deine Nachrichten selbst –, um dich mit Werbung anzusprechen. Das Unternehmen weiß auch, an wen du wann Nachrichten sendest, was ziemlich unheimlich ist, wenn man bedenkt, dass bei Facebook anscheinend niemand weiß, was sie mit all diesen Daten machen.

Also, während deine privaten Fotos zwar sicher sein mögen, wissen WhatsApp und damit auch alle Meta-Organisationen, dass du etwas gesendet hast, wann du es gesendet hast und an wen. Wenn dir das kein gutes Gefühl gibt, gibt es Möglichkeiten, private Videos und Fotos zu teilen und dabei solche aufdringlichen Unternehmen zu umgehen.

Private Fotos mit Proton Drive teilen

Wenn du dir Sorgen um die Privatsphäre deiner Nachrichten machst, solltest du WhatsApp wahrscheinlich durch eine privatsphäre-freundliche Alternative wie Signal oder Threema ersetzen. Diese Apps nutzen dieselbe Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, teilen deine Metadaten – einschließlich der Foto-EXIF-Daten – jedoch nicht mit Big Tech. Wenn es jedoch darum geht, private Fotos zu senden, gibt es einen noch besseren Weg als Messaging-Apps.

Um sicherzustellen, dass du private Fotos und Videos senden und diese auch privat halten kannst, haben wir Proton Drive entwickelt, einen sicheren Cloud-Speicherdienst, der eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für alles verwendet, was du hochlädst, und der nur anonymisierte Benutzerdaten sammelt. Dies dient ausschließlich dazu, die Netzwerkaktivität zu analysieren und sicherzustellen, dass du die bestmögliche Benutzererfahrung hast.

Und im Gegensatz zu den meisten unserer Mitbewerber verkauft Proton keine Daten an Dritte und zeigt keine Werbung an. Wir werden ausschließlich von dir, unserer Community, finanziert.

Dadurch können wir dich und deine Privatsphäre an erste Stelle setzen und Funktionen entwickeln, die deine Daten sichern, wie zum Beispiel das Teilen über sichere Links. Wenn du ein privates Foto über Proton Drive sendest, bestimmst du, wer es sehen kann. Der Link ist nicht nur verschlüsselt, sondern du kannst auch ein Passwort festlegen, ein Ablaufdatum einrichten oder das Teilen mit einem einzigen Klick deaktivieren.

Wenn du unseren sicheren Fotospeicher ausprobieren und selbst sehen möchtest, wie er im Vergleich zu WhatsApp und dessen Datenerfassungspraktiken abschneidet, erstelle noch heute ein Proton Drive-Konto. Deine ersten 5 GB sind kostenlos.